Quercus cerris


Quercus cerris

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Submediterrane, laubabwerfende Eiche aus dem östlichen MIttelmeergebiet. Hier kleinasiatische Herkünfte vom Nemrut Dagu aus etwa 1.300 m Höhe. Dekoratives, tief eingeschnittenes Blatt.


Die Zerreiche ist ein großer Baum bis 43 m Höhe, der sein Verbreitungsgebiet im Mittelmeerraum von Südfrankreich bis Kleinasien hat. In Mitteleuropa gibt es natürliche Bestände in Südostöstereich, während die Population am Kaiserstuhl wohl eher auf die Römerzeit zurück geht. Die Pflanzen wachsen mit konischer Krone, haben eine grau-weiße, plattenförmig aufreissende Borke und können über 200 Jahre alt werden. Jungtriebe sind behaart, später bilden wechselständige, tief eingeschnittene, buchtig gelappte, bis 12 cm lange, ledrige Blätter, oberseitig grün und unterseitig graugron filzig. Die Eicheln benötigen 2 Jahre bis zur Reife, stehen in Gruppen von 1–4, werden bis 3,5 cm lang und sind etwa zur Hälfte vom Becher bedeckt.

Die Zerreiche wird schon lange in Gärten und Parks kultiviert. Es gibt zahlreiche Sorten mit unterschiedlichen Blattfarben und -formen. Die kleinasiatische Herkünfte bleiben kleiner als die Art, haben tief gebuchtete Blätter und eine grobe Borke. Da sie am Naturstandort oft von Weidevieh angefressen werden (geschneitelt), haben sie einen bizarren Wuchs und bilden ausgesprochen dekorative Einzelexemplare, mit denen sich hervorragend der Garten gestalten lässt. Zudem sind die Pflanzen gut schnittverträglich und können so auf die gewünschte Form gebracht werden. An den Boden stellen die Pflanzen kaum Ansprüche, sind trockentolerant und bevorzugen warme, sonnige Standorte.

Frühlingblüher, IV–V, bis 43 cm hoch, sommergrün, mehrjährig. Z 6, bis –25 °C. Weitere Informationen unter: Quercus cerris

20–30 cm im 1L-Topf

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